LEA Mittelstandspreis 2013

Caritas und Ministerium für Finanzen und Wirtschaft verleihen Mittelstandspreis 2013 für soziale Verantwortung in Baden – Württemberg
 

Minister Nils Schmid: „Gesellschaftlich engagierte Unternehmen können sich als attraktive Arbeitgeber positionieren“.

Generalvikar Clemens Stroppel: „ Die Bereitschaft zu teilen und andere am eigenen Wohl teilhaben zu lassen, ist bei sehr vielen Unternehmen tief verwurzelt.“
 

Stuttgart, 27. Juni. Die Discothekengruppe TOP10 aus Singen/ Balingen, die Spitzdruck GmbH aus Villingen – Schwenningen und die IKA-Werke GmbH aus Staufen wurden gestern in Stuttgart mit dem „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2013„ ausgezeichnet. Sie erreichten in ihrer Größenkategorie jeweils den ersten Platz unter fünf Unternehmen, die aus 207 eingegangenen Bewerbungen für den Preis nominiert wurden. Damit positioniert sich der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in seinem siebten Jahr erneut als bundesweit teilnehmerstärkster Wettbewerb, der Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR) kleiner und mittlerer Unternehmen auszeichnet. Der undotierte Preis steht unter dem Motto „Leistung-Engagement-Anerkennung“ und würdigt das freiwillige soziale und gesellschaftliche Engagement dieser Unternehmen.
 

lea 2013 Top10 Caritas

Preisträger Top 10 aus Balingen: Das Bild zeigt Vertreter des Unternehmens mit den Veranstaltern, Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (3. v. r.), Prälat Wolfgang Tripp, Direktor des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart (2. v. l.), Clemens Stroppel, Generalvikar der Diözese Rottenburg-Stuttgart (r.), und Msgr. Bernhard Appel, Direktor des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg (l.).


„Das vielseitige Engagement der Unternehmen ist unbezahlbar und gibt Menschen am Rande unserer Gesellschaft unkompliziert und ganz konkret neue Perspektiven“, erklärten die Caritasdirektoren Monsignore Bernhard Appel (Freiburg) und Prälat Wolfgang Tripp (Stuttgart) im Neuen Schloss in Stuttgart vor 400 Gästen. Ein solcher Einsatz verdiene Wertschätzung, und daher wollten die Caritas und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft mit dem Preis Danke sagen. „Als Caritas schätzen wir uns glücklich, Sie an unserer Seite zu wissen, wenn wir unser Ziel verfolgen, Solidarität in unserer Gesellschaft zu stiften.“
 

Finanz und Wirtschaftsminister Nils Schmid erklärte: „ Alle Unternehmen, die am Lea-Mittelstandspreis teilnehmen, setzten ein sichtbares Zeichen gesellschaftlicher Solidarität. Sie zeigen, wie unternehmerisches Handeln und gesellschaftliches Engagement Hand in Hand gehen“. Schmid hob hervor, dass sich die gesellschaftlich engagierte Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren können. Glaubhafte CSR-Aktivitäten werden zu einem Wettbewerbsvorteil im Konkurrenzkampf um die vielerorts knapper werdenden Fachkräfte.“
 

CSR - Preisträgerfilm 2013: TOP 10 Discotheken GmbH, Balingen from famefabrik on Vimeo.


In Vertretung von Bischof Gebhard Fürst, Schirmherr des Preises, würdigte Generalvikar Dr. Clemens Stroppel bei der Preisverleihung das soziale Engagement der Unternehmerinnen und Unternehmer. Die Bereitschaft zu teilen und andere am eigenen Wohl teilhaben zu lassen, sei bei sehr vielen Unternehmern tief verwurzelt. „Alle Bewerber des Mitelstandspreises greifen soziale Probleme auf und entwickeln neue, kreative Lösungen oft auch gemeinsam mit den betroffenen Menschen“ so Stroppel.


Der Discothekenverbund TOP10 ist Preisträger der zweiten Kategorie bis 150 Mitarbeiter.
Menschen mit Handycap oder einer Behinderung wohnen oft in sozialen Einrichtungen. Sie verbringen ihre Freizeit daher viel in speziellen Gruppen und sind in der Gesellschaft nicht sonderlich präsent. Der Betreiber der Discothekenkette TOP10 möchte aber keine Randgruppenbildung und setzt sich für Toleranz und Integration aller Menschen ein. Motoviert durch den Gedanken der Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung startete das TOP10 in Singen in Kooperation mit dem Caritasverband Singen-Hegau e.V. mit dem einzigartigen Projekt „Come together –Dance together“. Mit dabei sind Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung. Die Idee ist, gemeinsam und ohne Vorurteile zu feiern. Ganz im Sinne des Inklusionsgedankens wird das Organisationsteam neuerdings von Menschen mit Behinderung und Schülern der Schillerschule/Werkrealschule unterstützt, indem sie dem Unternehmen sowohl im Vorfeld als auch am Veranstaltungstag tatkräftig zur Seite stehen.

 

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Ansprechpartnerin

Vera Speicher

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Pressemitteilungen

Singener Wochenblatt:
Stuttgart: TOP10 bekommt LEA-Mittelstandspreis
(27.06.2013)