Berichte über das FSJ

 

Bericht von Christine

 

Caritas Christine

Hallo mein Name ist Christine (23J.). Ich höre gern Hip Hop, gehe tanzen und habe meine Liebsten um mich herum. Ich bin nun fast ausgelernte Heilerziehungspflegerin und erzähle Euch, wie es dazu kam: Als ich meine kaufmännische Fachhochschulreife hatte, wusste ich nicht, welcher Job der richtige für mich ist... Mein Weg ging zum Arbeitsamt, wo mir ein Freiwilliges soziales Jahr vorgeschlagen wurde. Ich fand einen Platz in einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung und kam dadurch in den sozialen Bereich und zum ersten mal in Kontakt mit Menschen, die einen individuellen Assistenzbedarf benötigen. Die Arbeit mit den Menschen hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich dafür entschieden habe, diese Ausbildung zu beginnen.


In diesem Jahr konnte ich meine Hobbys in die Arbeit integrieren. Ich übte mit den Mitarbeitern der Werkstatt Tänze ein, von denen sie heute noch sprechen. Die ehrliche und aufgeschlossene Art hat mir gezeigt, wie toll diese Menschen sind. Ich bin froh, dieses Jahr gemacht zu haben. Im ersten Ausbildungsjahr arbeitete ich in einer Fördertagesstätte für schwer bis mehrfach behinderte Menschen, was mir nochmal eine andere Seite aufzeigte. Diese benötigten zwar etwas mehr Hilfe, jedoch haben alle die selben Bedürfnisse wie jeder Mensch auch. Sowie es die Ausbildung vorsieht, begann ich das zweite und dritte Ausbildungsjahr in einer Außenwohngruppe für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung.


Der Heilerziehungspfleger ist ein vielseitiger Job und hat viele verschiedene Aufgaben – je nach dem in welchem Bereich man arbeitet: Es wird auf jeden Fall nie langweilig und man stellt sich vielen Herausforderungen.Ich bin glücklich, den für mich passenden Beruf gefunden zu haben und rate jedem, wenigstens einen Blick in diesen Bereich hineinzuwerfen. Vielleicht bist Du schon der nächste potentielle Assistent für ganz besondere Menschen... 


Christine im Mai 2016

 


 

Bericht von Magdalena

 

Durch das FSJ in der Seniorenbetreuung im Haus St. Klara habe ich nicht nur meinen Traumjob gefunden, sondern mich auch selbst besser kennen gelernt.


Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung bereitet mir große Freude. Ich lerne jeden Tag dazu und fühle mich in meiner Einsatzstelle sehr wohl. Es ist schön, das Gefühl zu haben gebraucht zu werden. In den FSJ-Seminaren war mir der Austausch mit den anderen FSJ-lern sehr wichtig. Ich habe meine Stärken gefunden und durfte ein tolles Team und neue Freunde kennenlernen.


Wer eine persönliche Herausforderung sucht und sich beruflich orientieren will, dem kann ich ein FSJ nur empfehlen. 


Magdalena im Mai 2016

 


 

Bericht von Pascal König

 

Caritas FSJ

Mein Name ist Pascal König. Ich bin 18 Jahre alt und ich mache mein Freiwilliges Soziales Jahr in der Werkstätte St. Pirmin. Ich habe mich für das FSJ entschieden, weil ich nicht voreilig in einen Beruf starten wollte, der mir vielleicht nicht gefällt. Deswegen habe ich mich entschieden, erstmal ein FSJ zu machen und dabei nach einem geeigneten Job für mich zu suchen. Letztendlich habe ich mich für die Werkstätte St. Pirmin in Singen entschieden, da meine Mutter mir dazu geraten hat. Sie sagte, dass sie die Werkstatt kennt und es dort super ist. Und sie sollte Recht behalten, denn mittlerweile sind 8 Monate meines FSJs um und es gefällt mir sehr gut.


Was mir am meisten Spaß an der Arbeit hier macht, sind die Leute. Ich hatte davor noch nie viel mit Menschen mit Behinderung zu tun, deswegen wusste ich auch anfangs nicht, wie ich mich zu verhalten habe. Aber die Menschen hier machen es einem einfach, denn sie kommen auf dich zu und empfangen dich mit offen Armen. Es macht Spaß, mit ihnen zu arbeiten, weil man mit ihnen auch mal rumblödeln kann. Es bereitet mir jeden Tag aufs Neue Freude, wenn die Leute glücklich bei der Arbeit sind und mich als Anleiter respektieren. Ich finde es gut, dass ich nicht nur ein "Gruppenleiter" bin, sondern auch ein Freund, Helfer oder Spielkamerad. Mir gefällt besonders der Umgang mit den Menschen mit Behinderung: Ihre herzliche und ehrliche Art steckt förmlich an. Sie besuchen mich immer und freuen mich zu sehen, dann reden oder lachen wir gemeinsam.
 

Ich habe in der Zeit meines Freiwilligen Sozialen Jahres nicht nur viel über den Umgang mit Menschen mit Behinderung gelernt, sondern konnte auch viel über mich selber lernen.


Ich kann das FSJ nur weiterempfehlen, vor allem wenn es einem wie mir geht und man frisch von der Schule kommt und einfach noch nicht weiß, was für einen Beruf man später ausüben will. Es gibt dazu noch viele andere positive Aspekte, die das FSJ reizvoll machen. Zum Beispiel dass man hier auf das Arbeitsleben vorbereitet wird, denn man hat hier ganz normale Arbeitszeiten. Dazu kommt noch der größte Pluspunkt für das FSJ, denn man verdient hier auch Geld. Man bekommt zwar nicht sonderlich viel, aber für den ersten Job nach der Schule ist das Gehalt garnichtmal so schlecht.


Ich kann das FSJ nur jedem empfehlen! =)


Pascal König im Mai 2016

 


 

Bericht von Julia Castellazzi
 

Mein Name ist Julia Castellazzi, bin 20 Jahre alt und mache derzeit meine Ausbildung im Haus St. Klara beim Caritasverband Singen-Hegau e. V.. Das Haus St. Klara ist eine stationäre Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Im Januar 2014 wurde das Haus St. Klara als Ersatzneubau für das Wohnheim St. Lioba bezogen.
Im Zentrum von Singen direkt neben der Stadthalle und dem Stadtgarten bietet es 40 barrierefreie Wohnplätze in sechs Wohnungen.


Mein Vorpraktikum für die Ausbildung als Heilerziehungspflegerin habe ich in der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn geleistet. Jedoch waren dort die Ausbildungsplätze schnell vergeben und somit habe ich mich weiter beworben. Nach meinem Vorstellungsgespräch beim Caritasverband Singen-Hegau e.V. sowie nach der Hospitation im Haus St. Klara und St. Raphael in Stockach, wusste ich, dass es mir dort gefallen würde.


Sehr schnell habe ich mich dort eingearbeitet und mich zurechtgefunden. Durch eine gute Anleiterin sowie ein tolles Team habe ich mich gleich wohlgefühlt. Die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll aber auch sehr abwechslungsreich! Kein Arbeitstag ist gleich, da jeden Tag etwas Neues passiert.
Ich gebe meinen BewohnerInnen sehr viel – ob durch körperliche Anstrengung in der Pflege oder Nerven im pädagogischen Bereich, jedoch bekomme ich durch die positive Lebenseinstellung meiner BewohnerInnen das Doppelte zurück. Dadurch habe ich gelernt, dankbarer für mache Sachen zu werden, welche bis dahin für mich selbstverständlich waren.


Julia Castellazzi im Mai 2016

 


 

Bericht von Johanna Oexle
 

Caritas FSJIch heiße Johanna Oexle, bin 18 Jahre alt und leiste mein FSJ im Haus Katharina. Das Haus Katharina ist eine Außenwohngruppe für Menschen mit Behinderung. 14 Menschen wohnen hier wie in einer großen WG zusammen. Meine Aufgaben sind sehr vielseitig: Ich helfe den Bewohnern einfach dort, wo sie Hilfe brauchen und versuche ihre Eigenständigkeit und Selbstbestimmung zu fördern. Zu meinen Grundaufgaben gehören die Begleitung zu Arztbesuchen, der wöchentliche Großeinkauf, aber auch pflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. An den Wochenenden machen wir oft gemeinsame Ausflüge.


Mir gefällt am Haus Katharina sehr gut, dass man den Alltag der Menschen mit Behinderung erlebt und darin voll integriert wird. Auch das Miteinander und der Umgang zwischen den Mitarbeitern und Bewohnern ist sehr angenehm. Toll finde ich auch, dass man hier sehr für meine Ideen offen ist. An Ostern habe ich beispielsweise einige Bastel-, Färbe- und Backangebote für die Bewohner organisiert.


Mit meiner Anleiterin und den anderen Mitarbeitern verstehe ich mich sehr gut und sie stehen mir immer für meine Fragen mit Tipps und Rat zur Seite.


Ein bis zwei Nachmittage in der Woche arbeite ich noch zusätzlich im Haus St. Klara. Das Haus St. Klara ist eine stationäre Einrichtung für Menschen mit Behinderung, die mehr Betreuung als die Bewohner der Außenwohngruppen brauchen. Dort arbeite ich in der Tagesbetreuung und Demenzgruppe. Hier werden alle kranken Bewohner, die an diesem Tag nicht zur Arbeit in die Werkstatt gehen können und einige ältere Bewohner, die aufgrund ihrer Behinderung und ihres Alters an Demenz leiden, betreut. Zu meinen Aufgaben gehören pflegerische Tätigkeiten, die Essensgabe, Hauswirtschaft und Beschäftigung der zu Betreuenden.


Auf das FSJ gekommen bin ich durch Freunde. Der Grund für mich, erst ein FSJ zu machen war, dass ich schon mit 17 mein Abitur in der Tasche hatte und noch nicht sofort studieren wollte. Ich wollte zuerst ein Jahr etwas Praktisches machen, Erfahrung sammeln und mir über meine Studienrichtung klarer werden. Inzwischen weiß ich auch, dass ich in diesem Bereich bleiben möchte und strebe ein Studium der Sonderschulpädagogik an.


Auch wenn ich den Seminaren anfangs sehr skeptisch gegenüber stand, freue ich mich inzwischen sehr darauf. Ich habe viele neue Freunde dazu gewonnen und wir sind echt eine tolle Gruppe geworden. An den Seminaren finde ich spannend, dass man sich untereinander über seine Zeit in der Einsatzstelle austauschen und sich gegenseitig Tipps geben kann. Man setzt sich auch sehr mit seinen eigenen Interessen, Stärken und Schwächen auseinander. Sehr wichtig fand ich auch die Seminarthemen „Nähe und Distanz“ und „Konfliktmanagement“.


Johanna Oexle im Mai 2016

 


 

Bericht von Alessa Maier
 

Hallo, mein Name ist Alessa Maier. Ich bin 20 Jahre alt und mache gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Werkstätte St. Michael in Stockach-Hindelwangen.


Nach meiner Ausbildung zur Floristin wollte ich mich neu orientieren und bin durch meine Schwester auf das FSJ gekommen, da sie selbst bei der Caritas freiwillig gearbeitet hat. Seit 1. September 2014 arbeite ich in der Behindertenwerkstätte St. Michael. Dort werden Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung beschäftigt. Die Werkstätte wird in zwei Bereiche eingeteilt. Zum einen Menschen mit nicht so starker Beeinträchtigung, die arbeiten können und auch Freude daran haben. Zum anderen der Förder- und Betreuungsbereich. Die betreuten Mitarbeiter füllen, wiegen und verpacken Ware oder helfen in der hauseigenen Küche mit. Im Förder- und Betreuungsbereich sind Menschen mit mehrfacher Behinderung, die nicht arbeiten können, sie werden beschäftigt und gezielt gefördert.


Ich befinde mich im Arbeitsbereich. Zu meinen Aufgaben gehören Betreuung am Arbeitsplatz, in den Pausen, beim Essen und beim Sport. Zusätzlich übernehme ich Fahrten zum Einkaufen, helfe bei Geburtstagsfeiern, dekoriere passend zur Jahreszeit (Fasnet, Weihnachten, Ostern...) und unterstütze die Küche bei der Essensausgabe und Abwasch. Werkstattleiter, Gruppenleiter, Sozialdienst und Sekretärin arbeiten gut zusammen und unterstützen mich. Bei Hilfe und Fragen kann ich jeder Zeit auf meine Anleiterin zukommen, die mir bestimmte Freiräume lässt wie z.B. Begleitung bei Toilettengängen.


Jeden Tag mache ich neue Erfahrungen und lerne Kleinigkeiten zu schätzen. Ich freue mich auf jeden Tag der immer lustig und abwechslungsreich ist. Ich bin gespannt, was in den nächsten 5 Monaten noch passiert. Durch mein FSJ habe ich mich beruflich orientieren können und kann mich selber besser einschätzen.


`Kann nur jedem ein FSJ empfehlen!


Alessa Maier im April 2015

 


 

Bericht von Juliana Ewert
 

Caritas FSJ 1Mein Name ist Juliana Ewert, ich bin 19 Jahre alt und arbeite im Rahmen meines FSJs in der Behindertenhilfe. Nicht wie gewöhnlich bin ich hierbei in einem Wohnheim oder einer Werkstatt tätig, sondern arbeite in einer verantwortungsvollen Position bei einem Cafe mit, welches direkt in der Singener Stadtbücherei untergebracht ist. Diese einzigartige Einsatzstelle dient als Außenarbeitsplatz für Menschen mit Behinderung und soll ihnen zu einem Stück mehr Eigenständig- und Unabhängigkeit in der Arbeitswelt verhelfen. Oftmals ist die Spanne zwischen dem Job in der Werkstatt und dem in Betrieben, welche nicht auf Menschen mit Behinderung spezialisiert sind, zu groß, sodass die Arbeit im Café und insbesondere der damit verbundene Umgang mit Menschen ohne Behinderung eine optimale Chance bietet den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu meistern.


Im Moment sind drei Betreute abwechselnd im Café, dem Carifé, tätig. Die Tätigkeit im Café bringt viele unterschiedliche Arbeitsbereiche mit sich. So zählt dazu nicht nur, einen guten Service zu leisten, sondern auch einige buchhalterische Tätigkeiten zu erledigen. Meine Hauptaufgabe ist es also die Betreuten immer mehr und Schritt für Schritt für die Arbeit im Service zu sensibilisieren und zu integrieren. Bedienen und servieren, rechnen, Höflichkeit, organisieren, Arbeitsschritte einhalten, Lesen, Schreiben, Brötchen schmieren und belegen, beim Bäcker Kuchen bestellen, zum Metzger gehen, der Umgang mit Geld, die Abrechnung machen, zusammen zur Bank gehen und Geld einzahlen, Kaffeemaschine bedienen, Spülmaschine bedienen,…


Die Arbeit macht mir Spaß, weil ich mit ganz unterschiedlichen Menschen zusammen arbeiten und so in zahlreiche Bereiche eines Betriebs ,,reinschnüffeln‘‘ darf. Besonders ist es für mich zu sehen, wie sich diese kleine ungenaue Idee zu einem größeren Projekt entwickelt hat. Da ich von Beginn an dabei war, durfte ich das Café mit einrichten und gestalten und selbst Ideen dazu beisteuern. Es war aufregend für mich, teilweise einfach ,,ins kalte Wasser geschmissen‘‘ zu werden und auf Dingen spontan und flexibel reagieren zu müssen, gerade weil man dies nicht vom schulischen Alltag gewohnt ist. Neben all’ diesen Aufgaben jedoch, ist die Betreuung der Menschen mit Behinderung für mich im Vordergrund; zusammen arbeiten, ausdauern, Geduld miteinander haben, zusammen diskutieren und zusammen lachen, voneinander und miteinander lernen, gemeinsam Fehler machen, gemeinsam Fortschritte machen, gemeinsam wachsen und Anteilnahme zeigen.

 


 

Caritas FSJ 2Bericht von Ines Muskalla
 

Mein Name ist Ines Muskalla. Ich bin 19 Jahre alt und mache mein FSJ in der Werkstätte St. Pirmin in Singen. In der Werkstatt St. Pirmin arbeiten 175 Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen in verscheidenen Arbeitsbereichen wie Holz- und Metallverarbeitung oder Montage. Da ist von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr jeden Tag eine Menge los!
 

Meine Arbeit ist in der Verwaltung. Aufgrund einer Muskelerkrankung sitze ich selbst im Rollstuhl. Ich telefoniere, kontrolliere Rechnungen, öffne und sortiere Post, pflege Stammdaten im PC und bin jeden Tag mit tausend neuen Dingen konfrontiert. Die Verwaltung ist der Anlaufpunkt für alle in der Werkstätte. Das ist sehr spannend. Und es ist gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Aber die netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. Pirmin haben mir sehr geholfen. Besonders gefällt mir der Umgang mit den Menschen mit Behinderung. Ihre herzliche und ehrliche Art ist richtig ansteckend. Sie besuchen mich in ihren Pausen, unterhalten sich mit mir und lachen mit mir.
 

Das FSJ würde ich jeder Zeit wieder machen. Ich lernte Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Geduld zu haben. Vor allem aber lernte ich, dass es unglaublich wichtig ist, Menschen so zu nehmen wie sie sind. Egal ob klein oder groß, behindert oder nicht – wir sind alle gleich und jeder ist auf seine Art und Weise etwas Besonderes!

 


 

Bericht von Steffen Abrell
 

Ich bin Steffen und machCaritas FSJ 3e mein Freiwilliges Soziales Jahr in der Werkstätte St. Pirmin in Singen. Das ist eine Einrichtung, in der geistig behinderte Menschen arbeiten und betreut werden.
 

Darauf gekommen, ein FSJ zu machen, bin durch einen Freund. Nachdem ich meine Mittlere Reife gemacht hatte, wusste ich nicht in welche Richtung ich beruflich gehen sollte und stand im Leeren.

Die Stelle in der Werkstatt fand ich durch einen Bekannten in meiner Nachbarschaft.
 

Zu meinen Aufgaben gehört das Begleiten der Mitarbeiter mit einer Behinderung bei ihrem Tagesablauf in der Werkstatt, die Anleitung und Kontrolle der verschiedenen Arbeiten, die für regionale Industriebetriebe durchgeführt werden. Lagerführung, Wahrenannahme und Wahrenausgang sowie Lieferfahrten zu Kunden mit dem Klein- LKW gehören ebenfalls zu meinen Arbeiten.Wenn mal keine Aufträge da sind beschäftige ich die Betreuten Mitarbeiter mit Brettspielen, gemeinsamen Malen oder unterhalte mich mit ihnen.
 

Anfangs war das FSJ für mich nur eine Überbrückung bis ich weiss, was ich beruflich einmal machen möchte. Das ist jetzt nicht mehr so.
Durch die Arbeit mit den Betreuten habe ich bemerkt, dass mir die Arbeit und der Kontakt mit Menschen sehr viel Freude bereitet und die soziale Richtung mir sehr zu liegen scheint. Kein Tag ist wie der Andere und es wird nie langweilig.
Auch das Betreuerteam ist cool und es macht Spaß mit ihnen zu arbeiten. Sie behandeln einen nicht wie eine Hilfskraft sondern wie ein Gleichgestellter und haben immer ein offenes Ohr, wenn man Probleme hat.


Ich habe sehr viele schöne Erfahrungen gemacht und viel über den Umgang mit Menschen, aber auch viel über mich gelernt. Von den Mitarbeitern mit einer Behinderung kann man viel lernen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht zu sehen ist.
Auf den begleiteten Bildungsseminaren habe ich viele nette Leute kennengelernt und es waren Wochen, die ich nicht so schnell vergessen werde.


Wenn ich nochmal die Entscheidung hätte, ich würde mich immer wieder für ein FSJ entscheiden. Es ist ein Jahr das sich lohnt und ich würde es Jedem weiter empfehlen.

Kontakt

Sarah Schwenk

Sarah Schwenk
Freiwilligendienste

Werkstätte St. Pirmin
Am Rehbuck 6
78224 Singen

E-Mail:
schwenk@caritas-singen-hegau.de

Tel. 07731 / 96970-307
Fax 07731 / 96970-349

Sprechzeiten:
Di. 14.00 - 16.00 Uhr
Do. 8.00 - 10.30 Uhr
sowie nach Vereinbarung


Unser Bewerbungsbogen steht hier für Sie als Word-Datei oder als PDF-Datei zum Download bereit.

Unseren Bewerbungsbogen für den Freiwilligendienst Ü27 der Caritasfinden Sie hier als Word-Datei oder als PDF-Datei zum Download.